Neurodivergenz verstehen
Ob das Wort neu für dich ist oder ob du die Welt seit Jahrzehnten neurodivergent wahrnimmst — oder beides: Hier stehen die Grundlagen.
Der Unterschied, der ständig verwechselt wird
Der Begriff meint die Gesamtheit
Er umfasst die ganze Bandbreite neurobiologischer Typen — eine Gruppe von Menschen ist neurodivers, eine einzelne Person nie.
Der Begriff meint die Abweichung vom Typischen
Menschen, deren Gehirn Aufgaben anders angeht — und die dadurch oft neue Zugänge finden, wo eingespielte Wege nicht weiterkommen.
Rund 15 % der Menschen sind neurodivergent: etwa 1,4 Millionen in Österreich, 13 Millionen in Deutschland und 1,3 Millionen in der Schweiz.
Zu diesem Spektrum gehören
ADS und ADHS, Autismus, Legasthenie, Dyskalkulie und Dyspraxie — die Liste ist länger, und die Begriffe überschneiden sich. Was dabei an Begabungen mitkommt, hängt von der jeweiligen Diagnose ab und ist von Mensch zu Mensch verschieden:
Was die einzelnen Begriffe genau bedeuten, steht im Glossar.
Wo du weiterliest
Die richtigen Worte und was sie bedeuten
ADHS, Autismus, Dyskalkulie, Dyspraxie, Legasthenie — die Begriffe erklärt, ohne Fachjargon und ohne Beschönigung.
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